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KOBERSTEIN FILM ist eine junge Produktionsfirma, die von Maria Wischnewski gegründet wurde und ihren Sitz in Berlin hat. Die Firma hat sich die Produktion von Filmen, die wirken und bewegen wollen, auf die Fahnen geschrieben – in einer Zeit, in der Dokumentarfilm wichtiger denn je ist – für Kino und Fernsehen. Wir glauben an mündige, interessierte Zuschauer und daran, dass das Kino für den Dokumentarfilm nicht verloren ist. Gesellschaftlich, politisch und kulturell wichtige Stoffe auch weiterhin für das Kino zu produzieren und Zuschauer dorthin zurück zu holen, das ist unser Ziel. Viele unserer Stoffe profitieren von einem transmedialen Ansatz und spartenübergreifenden Synergien. Und so gehen unsere Projekt-Partnerschaften je nach Projekt über den Filmbereich hinaus – wir arbeiten mit Stiftungen, Theatern, Hochschulen, aber auch kulturellen Institutionen zusammen. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit einem wunderbaren Team, gestandenen Filmemachern, als auch mit dem Nachwuchs. Mitglied der Produzentenallianz.

Team

Reinhild Feldhaus
Stoffentwickung/ freie Autorin

Reinhild Feldhaus, promovierte Kulturwissenschaftlerin, langjährige Berufstätigkeit als Referentin, Redakteurin, Tutorin, Autorin und als Producerin in der Entwicklung und Finanzierung internationaler Dokumentar- und Spielfilme. Seit 2016 zudem Lehrbeauftragte im Bereich visuelle Kultur.

 

info@koberstein-film.de

Projekte

Get me some Hair

Ein Film von Lars Barthel und Marian Kiss, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, in  Koproduktion mit WDR/arte
Redaktion: Sabine Rollberg und Monika Pohl
Dramaturgin: Tamara Trampe


Eine HAIRliche Liebesgeschichte mit Tiefgang, außergewöhnlichen Frauen und großen Bildern, die ihre Handlung zwischen Deutschland, Jamaika und Myanmar entfaltet. Lars Barthel nimmt uns mit auf eine poetisch-politische Reise in das Universum der Haare schwarzer Frauen, erzählt von kolonialem Trauma, Schwarz und Weiß, Männern und Frauen. Ein Perspektivwechsel.

6. Mai 2018 Weltpremiere beim DOK.fest München

Vater

Ein Dokumentarfilm mit Animation von Uli Decker und Rita Bakacs, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem FFF Bayern und der Mitteldeutschen Medienförderung, in Zusammenarbeit mit ZDF – Kleines Fernsehspiel, Redakteur: Burkhard Althoff, Kamera: Marcus Winterbauer

Vater
Vater

Welchen Preis sind wir bereit zu zahlen, um dazuzugehören? Und wie lange geht das gut? VATER ist eine wahre Geschichte – erzählt als tragikomische Achterbahnfahrt durch animierte und dokumentarische Bilderwelten.

Clärchens Ballhaus

Ein Film von Maria Wischnewski für die Reihe GEHEIMNISVOLLE ORTE im Auftrag des rbb
Kamera: Felix Leiberg,
Schnitt: David Hartmann
Redaktion: Jens Stubenrauch

Clärchens Ballhaus
Clärchens Ballhaus
am 21.11.2017 um 20:15 Uhr im rbb

Das »Clärchens« in Berlin-Mitte ist ein Ort, von denen es nur noch wenige in Europa gibt, eine aussterbende Spezies, doch voller Lebenslust… Ein Schmelztiegel der Generationen und Zeiten. Ein Ort mit Tradition und Patina, voller Legenden, an dem die Zeit still zu stehen scheint und gleichzeitig nie angehalten hat. Seit über einem Jahrhundert wird hier getanzt: Clärchens Ballhaus hat zwei Weltkriege und nicht weniger als fünf Gesellschaftssysteme überstanden und ist heute populärer denn je.
»Clärchens« ist das einzige von ungefähr 900 Berliner Ballhäusern der Kaiserzeit, das bis jetzt überlebt hat, so dass noch täglich getanzt wird – die letzte Zeugin der versunkenen Berliner Ballhauskultur.
Ein filmischer Blick hinter die Kulissen dieses Geheimnisvollen Ortes, in dem mehr als 100 Jahre Berlingeschichte schlummern – mit Katharina Thalbach, Wim Wenders, Max Raabe uvm..

Die Manzel

Ein Film von Josephine Links und Maria Wischnewski
Kamera: Michel Links
Schnitt: Kristine Langner
Redaktion: Fatima Abdollahyan (BR), Matthias Morgenthaler (MDR) & Jens Stubenrauch (RBB)

Die Manzel (AT)
Die Manzel (AT)
Ein Film von Josephine Links und Maria Wischnewski. Kamera: Michel Links, Redaktion: Fatima Abdollahyan (BR), Matthias Morgenthaler (MDR) & Jens Stubenrauch (RBB)

Dagmar Manzel – eine der großen Schauspielerinnen unserer Zeit. Eine Frau, die mit ganzer Seele spielt, tanzt und singt, die wandelbar ist und sich immer neu entdeckt. Als fränkische Tatortkommissarin erreicht sie höchste Einschaltquoten, ihre Stücke am Deutschen Theater sind über Monate ausverkauft, als Sängerin feiert sie an der Komischen Oper und anderen Häusern große Erfolge. Im Kino spielt sie seit Ende der achtziger Jahre erfolgreich unter der Regie der wichtigsten deutschen RegisseurInnen und hat bis heute viele bedeutende Preise erhalten.
Und dennoch ist die Frau aus Ost-Berlin alles andere als eine Diva: Der Intendant der Komischen Oper Barrie Kosky nennt sie die »undivenhafteste Diva, die es gibt«. Bei allem Erfolg hat sich Dagmar Manzel eine ganz eigene Unabhängigkeit bewahrt, eine besondere Hingabe an die Arbeit und einen wunderbar humorvollen Blick auf das Leben. Ein Film zum Sechzigsten der Berliner Ikone.

So ein Theater?!

Das Gosch Festival

Ein interdisziplinäres Projekt in Zusammenarbeit mit
der Akademie der Künste, der Hochschule für
Schauspielkunst Ernst Busch, dem Deutschen Theater
und dem Goethe Institut. Gefördert vom Hauptstadtkulturfonds.

So ein Theater?! Das Gosch Festival
So ein Theater?! Das Gosch Festival
Ein interdisziplinäres Projekt in Zusammenarbeit mit der Akademie der Künste, der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, dem Deutschen Theater und dem Goethe Institut. Gefördert vom Hauptstadtkulturfonds.

Braucht es Theater im 21. Jahrhundert noch? Wir wagen, ausgehend von der konkreten Auseinandersetzung mit der Arbeit Goschs, einen interdisziplinären Rundumschlag zur Lage des Theaters. Haben wir vielleicht den Grundimpuls in den Debatten und Kämpfen um Regietheater, Eventbuden, Postdramatik und nicht zuletzt im kulturpolitischen Existenzkampf aus den Augen verloren? Welche Ansprüche und Wünsche verbinden wir heute mit Theater?
Teil des Projektes ist wertvolles Filmmaterial von Lars Barthel aus Goschs letztem Arbeits- und Lebensjahr, das die intensiven Arbeits- und Probenprozesse mit den Darstellern bis zu seinem Tod filmisch begleitet. Was war, was ist das Geheimnis von Jürgen Gosch und seiner Art, Theater zu machen? Dieses hautnahe Material, das dem Regisseur bei der Arbeit mit seinen Darstellern zuschaut, gibt uns eine Ahnung davon, was es bedeuten kann, mit Leib und Seele und im wahrsten Sinne bis das der Tod euch scheidet, Theater zu machen, Kunst zu l(i)eben. Mit Ulrich Matthes, Corinna Harfouch, Meike Droste, Christine Schorn uvm..

Das Springer Hochhaus

Ein Film von Maria Wischnewski
Kamera: Marcus Winterbauer
Redaktion: Jens Stubenrauch

Das Springer Hochhaus
Das Springer Hochhaus
Ein Film von Maria Wischnewski, Kamera: Marcus Winterbauer, Schnitt: Kristine Langner, Redaktion: Jens Stubenrauch

Das Springer Hochhaus in Berlin hat als Medienhaus und Feindbild Geschichte geschrieben, die weit über die Berlins hinaus geht. Der Film erzählt für die Reihe Geheimnisvolle Orte die Historie dieses berühmt-berüchtigten Hauses, das immer wieder Provokation und Grund zur Konfrontation war – seit bald sechzig Jahren.

Stadtgestalten

Ein Film von Leopold Grün und Dirk Uhlig
Kamera: Martin Langner

Stadtgestalten
Stadtgestalten
Ein Film von Leopold Grün und Dirk Uhlig, Kamera: Martin Langner

Im letzten Kino-Dokumentarfilm von Leopold Grün und Dirk Uhlig AM ENDE DER MILCHSTRASSE (Bayrischer Filmpreis 2014) ging es um ein winziges Dorf in Mecklenburg. Ein Dorf, in dem die Menschen trotz ärmlicher Verhältnisse eine eigene Form des Zusammenhalts leben. STADTGESTALTEN beschäftigt sich mit Menschen in einem Ort, der davon kaum weiter entfernt sein könnte: München, eine Stadt, die wir mit Wohlstand und Lebensart verbinden.
Was passiert, wenn du dort plötzlich am Rand der Gesellschaft stehst? Und wer sind diese Menschen aus der sogenannten Mitte unserer Gesellschaft, die plötzlich aus dem Raster fallen und von Wohnungsverlust und Existenzangst bedroht sind? In der Regel bleiben sie unerkannt. STADTGESTALTEN erzählt von ihnen und will uns an diese kaum sichtbaren Punkte unserer Gesellschaft führen.

Bauhausfrauen –

Vergessene Visionärinnen

Ein Film von Susanne Radelhof anlässlich 100 Jahre Bauhaus 2019. Redaktion: Reinhard Bärenz & Matthias Morgenthaler (mdr)

Bauhausfrauen – Vergessene Visionärinnen
Bauhausfrauen – Vergessene Visionärinnen
Interdisziplinäres Projekt (Film + Webformat) von Susanne Radelhof anlässlich 100 Jahre Bauhaus 2019, In Zusammenarbeit mit dem Bauhaus Centre Tel Aviv

Das Bauhaus gilt als Heimstätte der Avantgarde und als Urzelle der modernen Architektur. Heute, beinahe 100 Jahre nach dessen Gründung, sind die Bauhausmeister die Stars der Architektur- und Designgeschichte. Doch die Geschichte des Bauhauses ist eine der männlichen Helden und die Namen der Frauen der Kunstschule sind nur Kennern geläufig. Dabei hat das Bauhaus einen wesentlichen Teil seines innovatorischen Potentials Frauen zu verdanken.
Das interdisziplinäre Projekt »Bauhausfrauen« versteht sich als Hommage an die vergessenen BauhäuslerInnen sowie als Inspirationsportal ihres avantgardistisches Denkens und Wirkens. Ausgehend von den modernen Visionen der Bauhäuslerinnen werden Bezüge zu Künstlerinnen unternommen, die heute im Sinne der Bauhaus-Idee arbeiten. In der transmedialen Auseinandersetzung wird deutlich: Die Bauhaus-Idee lebt und ist überaus weiblich.

Bauhaus-Archiv in

transition

Ein Portraitfilm von Susanne Radelhof anlässlich der temporären Schließung des Bauhaus-Archives    

Bauhaus-Archiv – Das Ideenreservoir im Portrait
Bauhaus-Archiv – Das Ideenreservoir im Portrait
Ein Portraitfilm von Susanne Radelhof anlässlich der temporären Schließung des Bauhaus-Archives

Das Bauhaus als die bedeutendste Schule für Architektur, Design und Kunst des 20. Jahrhunderts ist in seinem Selbstverständnis eine Denkschule, eine Ideenwerkstatt. Und auch das Bauhaus Archiv verstand sich in seiner Funktion nie allein als ein Ort, der »Abgeschlossenes« aufbewahrt, vielmehr über die Auseinandersetzung mit dem Denkmodell Bauhaus den »alten Ideen« neue Fragen stellt und deren Aktualität erfragt. Der Portraitfilm wird das Bauhaus Archiv als Ideenreservoir vorstellen, als Gedächtnisspeicher, dessen Aufgaben die Wahrung, Auseinandersetzung und Vermittlung der Bauhausideen sind.
Wenn im Zuge der Baumaßnahmen das Archiv temporär geschlossen wird, tritt das filmische Portrait als Stellvertreter auf und wird – wenn die Bauplanen das Gebäude verdecken – dessen besondere Architektur in eindrucksvollen Bildern erkunden und präsent halten.

Wir alle das Dorf

Ein Film von Antonia Traulsen und Claire Roggan
In Zusammenarbeit mit NEUE UFER Filmproduktion

Mitten im Wendland – einem der strukturschwächsten Gebiete Deutschlands – gründen Menschen ein Dorf. Ein Modelldorf für die Zukunft Europas soll es werden für hundert Alte, hundert Geflüchtete und hundert junge Menschen. Dieses riesige Sozialexperiment ist schon jetzt ein gesellschaftlicher Mikrokosmos. Wie unter einem Brennglas werden intensiv Themen diskutiert und Lösungen für Probleme gesucht, die uns alle betreffen: Die Integration geflüchteter Menschen, eine alternde Gesellschaft, soziale Isolation und die Schwierigkeiten von Behinderten, Alten oder alleinerziehenden Menschen, die Perspektivlosigkeit junger Menschen in der Provinz…

Es ist ein Mammutprojekt, ein bürokratischer Hindernisparcours, ein idealisiertes Utopia – getragen und ersponnen von ganz besonderen Protagonisten. Das Dorf kann ein Prototyp für europäisches Leben auf dem Land werden, es kann aber auch als ökologische Senioren-Siedlung enden. Alles ist möglich.